Schlafmangel beeinträchtigt deinen Muskelaufbau

Nachdem sich der erste Teil zum Thema Schlafmangel mit den negativen Auswirkungen auf gesundheitliche Aspekte wie Diabetes und Übergewicht fokussiert hat, geht es in diesem Part um die Auswirkungen des fehlenden Schlafes auf deine Leistungsfähigkeit – Lies selbst:

Du bist regelmäßig im Fitnessstudio und wunderst dich, warum du keine Fortschritte erzielst? Ein Grund könnte dein Mangel an Schlaf sein. Studien haben nachgewiesen, dass Schlafmangel negative Auswirkungen auf deinen Muskelaufbau haben kann. Bedeutend für Muskelaufbau ist besonders die Tiefschlafphase. In dieser Phase werden großen Mengen an Hormonen ausgeschüttet, unter anderem das Wachstumshormon. Guter Schlaf gewährleistet optimale Zellregeneration sowie Zellwachstum.

Ein weiterer negativer Faktor, den Schlafmangel mit sich bringt, ist die Reduzierung deiner Maximalkraft. Eine Studie konnte belegen, dass gerade die Bewegungen, die große Muskelgruppen involvieren (wie Kreuzheben und Bankdrücken), bei Schlafmangel signifikante Leistungseinbußen aufzeigen.

Auch kognitive Aspekte deiner Leistungsfähigkeit werden durch einen Schlafmangel beeinträchtigt. So konnte eine weitere Studie belegen, dass 2 Wochen Schlafmangel (<6h) eine Minderung deiner Reaktions- und Denkfähigkeit in der Form herbeiführen, als hättest du 2 Tage gar nicht geschlafen.

Das Gefährliche daran ist, dass die Probanden selbst diese Veränderungen gar nicht wahrnehmen.

Insbesondere das Arbeitsgedächtnis leidet unter dem Schlafmangel. Das Arbeitsgedächtnis hat die Aufgabe wichtige Informationen zwischenzuspeichern. Die Zeit, die du zum Lernen beispielsweise länger wachbleibst, ist verschenkt, da Informationen durch wenig Schlaf schneller verloren gehen.

Wenn du daran interessiert bist, in deinem Alltag konstant leistungsfähig zu sein, dann solltest du deinem Körper guten Schlaf gönnen und diesen entsprechend priorisieren. Im letzten Part dieser Reihe erfährst du, wie guter Schlaf aussieht und mit welchen Mitteln du diesen unterstützen kannst. Schlaf gut :-).

Dein FIT-Team

Quellen:

Reilly T, Piercy M. (1994): The effect of partial sleep deprivation on weight-lifting performance. Ergonomics.

De Souza (2011): Sleep and Muscle Recovery: Endocrinological and Molecular Basis for a New and Promising Hypothesis. Medical Hypotheses.

Frey, S. et al. (2009): Consequences of the Timing of Menarche on Female Adolescent Sleep Phase Preference.

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