Warum unser Vitamin D Level zu niedrig ist…

Fälschlicherweise wird immer wieder behauptet, dass ein Mangel an Vitamin D in Deutschland äußerst selten ist. Grundlage dafür sind allerdings die viel zu niedrig angesetzten Optimalwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Der Vitamin D Spiegel wird in ng/ml angegeben. Laut der DGE gelten 30 ng/ml als optimal, während Werte unter 20 ng/ml als gesundheitsgefährdend erachtet werden. Außerdem wird allgemein angenommen, Vitamin D könne in ausreichenden Mengen vom Körper aufgenommen werden. Schließlich kann der Mensch Vitamin D ganz einfach durch das Sonnenlicht über die Haut aufnehmen.

Des Weiteren können Vorräte an Vitamin D über den Winter ganz einfach im Fettgewebe gespeichert werden. In der Realität sieht dies allerdings ganz anders aus. Für die Vitamin D-Produktion spielt die UV-B Strahlung die entscheidende Rolle, die lediglich bis zu 10% der Sonnenstrahlen ausmacht und dessen Anteil in der Mittagssonne am höchsten ist. Nun ist dies gerade der Zeitraum, zu dem die Sonne eher gemieden wird. Zudem stellt sich die Frage, wie viel Zeit verbringen wir täglich tatsächlich in der Sonne, wenn wir eine normale Arbeitswoche absolvieren? Die meisten von uns verbringen den Großteil des Tages arbeitenderweise drinnen. Zudem spielt der Faktor Hautoberfläche eine wichtige Rolle bei der Aufnahme der Strahlen. Wie viel Haut ist der direkten Sonneneinstrahlung tatsächlich ausgesetzt, wenn wir dann mal draußen sind? Dafür sind wir aber ja im Sommer am Wochenende am Strand den ganzen Tag in der Sonne…und schmieren uns zentimeterdick mit Sonnencreme ein. Leider verhindert Sonnencreme die Vitamin D Synthese – ab einem Lichtschutzfaktor von 8 findet die Vitamin D Produktion gar nicht mehr statt. Dann sind da noch fette Fischsorten und Eier, die ebenfalls Vitamin D enthalten. Tatsächlich ist es aber so, dass die Mengen an Vitamin D in Lebensmitteln so gering sind, dass sie für unseren Blutspiegel ganz einfach irrelevant sind.

Das macht sich natürlich anhand der Werte der deutschen Bevölkerung bemerkbar.

So fand eine Studie der Medizinischen Fakultät an der Uni Köln 2010 heraus, dass ein Großteil der Deutschen an einem Vitamin D Mangel leidet. Die Studie an 1400 Probanden ergab, dass 74% aller Teilnehmer einen geringen Wert haben. Ein Mangel wurde bei weniger als 20 ng/ml festgelegt. Der Mittelwert der Studie liegt bei 16,23 ng/ml und insgesamt kommen lediglich 8% auf einen ausreichenden Wert, d.h. auf über 30 ng/ml.

Nur leider ist zur Einordnung der Werte anzumerken, dass die Empfehlungen der DGE in neueren Untersuchungen angezweifelt und als zu niedrig eingestuft werden. Das „Vitamin D Council“ der USA beispielsweise sieht einen Wert ab 50 ng/ml als ideal an, neueste Studien gehen sogar von einem Idealwert ab 80 ng/ml aus.

Um seinen Vitamin D-Spiegel zu bestimmen, ist ein Bluttest die einzige Methode. Wer sich den Weg zum Arzt sparen will, kann sich mittlerweile auch ganz bequem ein Vitamin D-Test Kit nach Hause bestellen.

Der cerascreen Vitamin D-Test ist ein Probenahme-Einsendekit für zu Hause. Der Test dient zur Bestimmung der Konzentration von Vitamin-D bei Verdacht auf Vitamin-D-Mangel. Der Vitamin D Test beinhaltet die kostenlose Auswertung im Diagnostik-Fachlabor und einen ausführlichen Ergebnisbericht. Über folgenden Link könnt ihr euch das Kit ganz einfach bestellen. Das Ergebnis ist innerhalb weniger Tage einsehbar.

Im nächsten Teil dieser Serie geht es darum, welche wichtigen Funktionen Vitamin D erfüllt und warum ein optimaler Wert empfehlenswert ist.

Euer FIT-Team

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