Warum reichen 30 Minuten funktionelles Ganzkörpertraining?

Aktion April 15

Wir werden häufig gefragt, ob 30 Minuten Training wirklich ausreichen, um fitter zu werden und Gewicht zu reduzieren. Heute erklären wir Euch aus sportwissenschaftlicher Sicht, warum ein 30 minütiges Intervalltraining effektiver ist, als viele deutlich längere Trainingsmethoden.

30 Minuten Training reichen aus, um mit Hilfe eines Intervalltrainings ein perfektes Kraft- und Ausdauertraining zu absolvieren und so die eigene Fitness nachhaltig zu verbessern. Das Intervalltraining ist eine Trainingsmethodik, bei der sich Phasen intensiver Belastung mit Erholungsphasen abwechseln.

Der Nachbrenneffekt – Intensität vs. Dauer

Bei intensiven Belastungen, wie sie in den 30min Einheiten vorkommen, steigt der Grad der Ermüdung der Muskulatur schnell an. Das bedeutet, der Körper muss für einen kurzen Zeitraum ein hohes Maß an Energie zur Verfügung stellen.

So entsteht der sogenannte Nachbrenneffekt. Dieser bezeichnet die Zeit nach intensiven Belastungen, in der der Stoffwechsel versucht wieder in den Normalzustand zu gelangen. Herzfrequenz und Muskelaktivität müssen wieder reguliert werden. Innerhalb dieser Zeit ist der Kalorienverbrauch deutlich erhöht und die Fettreserven werden verstärkt angegriffen. Der Zeitraum kann sich bis zu 48 Stunden erstrecken. Wie Studien belegen, fällt der Nachbrenneffekt bei gewöhnlichem Ausdauertraining wie Joggen sehr gering bis gar nicht aus und ist so weniger effektiv.

Daher ist vor allem die Intensität und weniger die Dauer des Training entscheidend für den Trainingserfolg!

Das Konzept des FIT Trainings folgt diesen neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. In den 30 Minuten Trainingseinheiten wird die Fitness ganzheitlich verbessert. Während der Trainingseinheiten wechseln sich intensive Übungen mit Übungen moderater Intensität ab. So entsteht ein besonders effektives Intervalltraining mit den beschriebenen Effekten.

Wissenschaftliche Studien zum Intervalltraining

Eine sportwissenschaftliche Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt, dass Intervalltraining gegenüber Ausdauertraining eine signifikante Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit bewirkt. Wird ausschließlich im aeroben Bereich gearbeitet und somit die Grundlagenausdauer trainiert, so verlieren die anaeroben Kapazitäten an Leistungsfähigkeit. Andersherum ist es so, dass mit gezielten anaeroben Intervallen

gleichzeitig die aerobe Leistungsfähigkeit (Grundlagenausdauer) verbessert wird.

Weitere Studien zum Intervalltraining zeigen, dass sich die positiven körperlichen Anpassungen nicht nur bei Untrainierten, sondern auch bei gut trainierten Personen zeigen. So ist es nicht verwunderlich, dass Intervalltraining mittlerweile auch in Trainingsplänen von Leistungssportlern fest verankert ist.

Wir haben zwei Studien ausgewählt, welche die Effektivität des Trainings belegen:

Studie 1 vergleicht u.a. hinsichtlich der Sauerstoffaufnahmefähigkeit die Effekte des kurzen, sehr intensiven Intervalltrainings mit denen eines kontinuierlichem Trainings.

Studie 2 stellt intensives Intervalltraining dem umfangsbetonten Ausdauertraining am Beispiel einer U14-Fußballmannschaft gegenüber.

Nun wisst ihr mehr über unsere Trainingsmethode.

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