Metabolic Training – was steckt hinter dem neuen Fitnesstrend?

FIT März14-93In der Sportpresse kann man unendlich viel über verschiedene Trainingsformen sowie die neuesten Fitnesstrends lesen, welche den eigenen Körper optimal in Form bringen sollen. Eine sich so rasant entwickelnde und innovative Branche wie die Fitnessbranche lebt von Trends und Jahr für Jahr kommen neue hinzu.

Doch bei all der Vielzahl kann man auch mal schnell den Überblick verlieren, gerade weil viele Trends aus dem englischsprachigen Raum kommen und die verschiedensten Namen haben, wie zum Beispiel HIIT (hochintensives Intervall-Training), functional training, circuit training, TABATA, EMOM, metabolic training usw.. Gerade für Laien oder Trainingsanfänger ist es dann etwas schwierig sich zurecht zu finden und sich für ein Konzept oder eine Trainingsweise zu entscheiden.

Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass dem Großteil ein grundlegendes Ziel zugrunde liegt: all die Trainingsprogramme zielen darauf ab, dass man sich in kurzer Zeit intensiv belastet und möglichst viele Muskelgruppen anspricht mit dem Ziel, seine eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Um unseren Körper in Form zu bringen und beispielsweise auch etwas Körperfett zu verlieren, muss vor allen Dingen der Stoffwechsel auf Hochtouren gebracht werden. Das schafft man am effektivsten, wenn man sich maximal ausbelastet. Damit ist nicht 1h laufen gehen gemeint, sondern Trainingseinheiten, bei denen man an seiner individuellen Leistungsgrenze trainiert und sich intervallartig und vor allem ganzheitlich ausbelastet.

Metabolic Training

Um die Frage unserer Überschrift zu beantworten, was metabolic training ist und ob das ein neuer Trend ist oder nicht, sei folgendes gesagt:

Metabolic Training bezeichnet schlichtweg ein Stoffwechseltraining. Der Fokus zielt hierbei  auf eine Verbesserung der Kraft-/Ausdauerleistungsfähigkeit ab, um die Stoffwechselrate zu erhöhen und möglichst lange hoch zu halten. Entsprechend werden in diesem Training  Ganzkörperübungen gemacht, bei denen möglichst viele Muskelgruppen mit einbezogen und zwischen Kraft- und Ausdauerelementen abgewechselt wird. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist es eine Form des Intervalltrainings. Ein guter  Nebeneffekt ist, dass der Nachbrenneffekt bei dieser Form des Trainings sehr hoch ausfällt.

Fazit

Vom Grundprinzip her sind somit viele Trainingsformen ein „metabolic“ Training, also ein Stoffwechseltraining, da bei fast jeder körperlichen Betätigung der Stoffwechsel aktiviert und gefordert wird. Um bestmögliche Effekte zu erzielen, ist es notwendig wie oben beschrieben sich möglichst intensiv zu belasten. Jeder natürlich auf einem für ihn angemessen Niveau. Ob es dann ein Zirkel-, HIT, Tabata oder Metabolic Training ist, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache die Übungsauswahl ist möglichst ganzheitlich.

Bei dieser intensiven Form des Trainings, sollte man idealerweise durch einen professionellen Trainer betreut werden, der die Intensität, wenn nötig individuell anpasst und Fehlhaltungen, welche bei großer Anstrengung natürlich auftreten können, korrigiert.

In unseren „FIT in 30 Minuten“ Trainingseinheiten im FIT Sportclub trainieren wir nach diesen neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen und nutzen vor allem das Prinzip des Intervalltrainings. So ist das Training maximal effektiv und vor allem nachhaltig. Egal ob es ein Tabata-, Zirkel- oder eben metabolic Training ist…

Bis bald zum Training! 😉

Euer

Malte

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