8 Tipps einer drohenden Winterdepression zu begegnen

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Die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit stecken viele Menschen nicht so einfach weg. Und das zusehends trübere, nass-graue Wetter tut sein Übriges dazu.  Antriebslosigkeit, Unausgeglichenheit, sowie ein erhöhter Schlafbedarf können da schon mal auf die Stimmung drücken. Manche Menschen entwickeln gerade in den Herbst-Wintermonaten eine Winterdepression. Was es damit wirklich auf sich hat und was man aktiv selber unternehmen kann, erfahrt ihr jetzt:

Die Winterdepression auch „Saisonal Abhängige Depression“ (SAD) genannt, beschreibt eine saisonbedingte Depression. Sie tritt insbesondere in den dunklen und kalten Wintermonaten auf und betrifft Frauen wesentlich häufiger als Männer. Auch spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle, ob Menschen in den nördlichen Breitengraden leben, oder im Süden. Im Norden leiden diese nämlich häufiger unter den Symptomen die bei einer Winterdepression auftreten können:

Mögliche Symptome einer Winterdepression

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Heißhungerattacken
  • Angstzustände
  • Traurigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Schlafstörungen

Mögliche Ursachen 

1.Mangelnde Lichtzufuhr: Hierdurch wird die Produktion stimmungsverbessernder Endorphine gehemmt, wie zum Beispiel für Serotonin. Diesem Hormon wird ein entscheidender Einfluss auf die Stimmung zugeschrieben.

2.Verkürzte Tage, sinkende Temperaturen und die frühe Dunkelheit sorgen dafür, dass das Schlafhormon Melatonin vermehrt ausgeschüttet wird und wir uns müde und schlapp fühlen. Nach Fachmeinungen ist dieses Phänomen auf  unsere Entwicklungsgeschichte zurückzuführen: der Körper bereitet sich allmählich auf den Winterschlaf vor, nur dass dieser beim Menschen eben nicht auftritt.

Das heißt aber nicht, dass wir einer Winterdepression oder den Symptomen hilflos ausgeliefert sind. Folgende Tipps können vielleicht helfen oder einen positiven Anstoß geben:

  • Regelmäßige Bewegung / Sport! Dadurch wird der Serotoninspiegel erhöht und die Stimmung gleich besser
  • Raus gehen und viel Tageslicht einfangen – am besten in Kombination mit Ratschlag 1!
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren; oder bei der Fahrt mit dem Bus 2 Stationen früher aussteigen, um die frische Luft noch zu genießen
  • Verabredet Euch! Gute Gesellschaft lenkt von sentimentalen Gedanken ab
  • Gehts ins Kino in die neueste Komödie – ausgiebiges Lachen bewirkt Wunder!
  • Umgebt Euch mit belebenden Farben, die dem Sonnenlicht ähneln: Gelb-, Orange- und Rottöne. Bunte Kissenbezüge, ein knalliger Blumenstrauß oder andere Accessoires wie Kerzen oder Windlichter peppen die Wohnung und Euer Gemüt auch auf. Oder denkt an die eigene Kleidung: zieht Euch bunt an ; >
  • Wer stark unter Winterdepressionen leidet, kann sich auch mal bei seinem Doc oder im Netz nach einer Lichttherapie erkundigen
  • Gönnt Euch etwas Gutes: Zum Beispiel eine Massage oder eine schöne Kopfmassage und Frisur beim Friseur. Genießt  ein Aromabad zu Hause in einer ruhigen, stressfreien Minute und entspannt – das ist Balsam für die Seele

Nun habt ihr ein paar Anregungen bekommen, was man selber aktiv tun kann, um einer drohenden Winterdepression zu begegnen und ich hoffe, sie helfen Euch!

Einen schönen Winter uns allen,

die Nina

1 Comment »

  1. Sonnenlicht ist enorm wichtig um gegen eine Winterdepression gewabnet zu sein. Auch im Winter kann man sich mit einer dicken Decke in die Sonne legen. Ich mache das an jedem Wochenende und mir geht es danach immer Herrlich.

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