Kokosöl – Das beste Pflanzenöl zum Braten!

14.08.15 Kokosöl

Für die Verwendung von Ölen zum Braten steht uns eine Reihe von Produkten zur Auswahl:

Olivenöl, Maisöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Distelöl usw.

Ein Pflanzenfett, welches momentan sehr stark in den Fokus von vielen Gesundheitsexperten rückt, ist das Kokosöl. Im heutigen Artikel geht es um die vielen positiven Eigenschaften dieses Öls, welche für dessen rasanten Aufstieg verantwortlich ist.

Positive Eigenschaften von Kokosöl

Kokosöl besteht zu 90% aus gesättigten Fettsäuren. Diese hatten lange Zeit einen schlechten Ruf und wurden in Verbindung mit verschiedenen Herzkreislauferkrankungen gebracht. Mittlerweile ist aber bei Jedem angekommen, dass aktuelle Forschungsstudien dieses Argument nicht unterstützen (1, 2), sondern vielmehr eine ganz bestimmte Art von Fettsäuren, sogenannte trans-Fettsäuren, dafür verantwortlich sind. Unser Körper benötigt alle der drei Fettsäuren-Arten (gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte), da sie unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Den größten Anteil der Fettsäuren im Kokosöl stellen mittelkettige Fettsäuren dar (MCT: medium-chain triglycerides).

Diese MCTs haben den Vorteil, dass sie besonders leicht zu verdauen sind. Sie benötigen bei der Verdauung keine Galle um aufgespalten zu werden.

Gleichzeitig erhöht es das gute HDL-Cholesterin und sorgen somit für eine Optimierung der Blutfettwerte (3).

Warum eignet sich Kokosöl im Vergleich zu anderen Pflanzenölen besonders gut zum Braten?

Kokosöl ist sehr stabil bei hohen Temperaturen. Auch bei hohen Temperaturen entwickelt es keine schädlichen Stoffe (wie viele andere Pflanzenöle). Die meisten anderen Pflanzenöle haben einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und zwar den Omega6-Fettsäuren. Bei der Erhitzung dieser entstehen sowohl trans-Fettsäuren als auch andere toxische Substanzen.

Darüber hinaus begünstigt die Verwendung anderer Pflanzenöle das Ungleichgewicht zwischen Omega6- und Omega3-Fettsäuren, wodurch die Blutfettwerte wiederum schlechter werden. Ein weiterer negativer Faktor von Pflanzenölen wie Mais- Soja-, Raps- und Distelöl ist die Tatsache, dass die Pflanzen genetisch verändert sind um eine größere Menge zu produzieren.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Kokosöl ökologisch angebaut ist und mit einem Bio-Siegel versehen ist. Zusätzlich sollte es die Beschriftung „virgin coconut oil“ tragen, was bedeutet, dass das Produkt aus frischen, reifen Kokosnüssen gewonnen wurde und weder bei starker Hitze, noch mit Lösungsmitteln, Bleichmethoden oder durch Desodorierung verarbeitet wurde.

Käuflich erwerben kann man Kokosöl in Reformhäusern und mittlerweile auch in den meisten größeren Supermärkten.

Viel Spaß beim Braten!!

Euer Lasse

Quellen:

1. Siri-Tarino, PW et al.: Meta-analysis of prospective cohort studies evaluating the association of saturated fat with cardiovascular disease. Am J Clin Nutr 2010;91:535-546

2. Skeaff, CM, Miller, J: Dietary fat and coronary heart disease: summary of evidence from prospective cohort and randomised controlled trials. Ann Nutr Metab 2009;55:173-201

3. : Mensink RP et al: Effects of dietary fatty acids and carbohydrates on the ratio of serum total to HDL cholesterol and on serum lipids and apolipoproteins: a meta-analysis of 60 controlled trials. Am J Clin Nutr 2003;77(5):1146-55

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s