Sport zur Winterzeit

Wir sind mittendrin in der Winterzeit und für viele ist dies die beste Jahreszeit die Füße hochzulegen, während es draußen wie jüngst regnet und stürmt und ungemütlich ist. Gut, bei so einem Extremwetter ist auch tatsächlich Vorsicht geboten; dennoch ist die Winterzeit eine prädestinierte Zeit, um sich fit zu machen für die kommende Sportsaison, den potentiellen Wintersporturlaub oder gar schon für die Strandvorzeigefigur.

Was ihr beim Sporttreiben sowohl drinnen wie draußen beachten solltet,lest in unserem FIT – Blogthema des Monats „Sport zur Winterzeit“.

Für die Jogger unter uns: Zwiebelprinzip ist angesagt

Für das Joggen bei Minustemperaturen sind verschiedene Kleidungsschichten wichtig, damit der Körper speziell die Haut trocken bleibt und er nicht aus- oder unterkühlt.

Enganliegende Hosen sogenannte Tights sind empfehlenswert, sowie obendrauf eine wärmeisolierende Schicht wie kurz- oder langärmlige Funktionsshirts. Je nach Witterung ist eine Funktionsjacke als Wind- und Nässeschutz ratsam.

Da ein Großteil der Körperhitze über den Kopf abgegeben wird, sollten Jogger unbedingt eine Mütze oder zumindest ein Stirnband tragen. Handschuhe halten zudem die Hände schön warm; diese kühlen beim Joggen besonders schnell aus.

 Winterzeit gleich Dunkelzeit: Kleidung mit Reflektoren tragen, da man ohne leicht übersehen werden kann.

Winterzeit gleich widrige Untergrundbedingungen (rutschig, matschig): spezielle Schuhe mit entsprechendem Profil (Trailschuhe) können Abhilfe schaffen- fragt mal in Eurem Sportgeschäfts des Vertrauens oder direkt in speziellen Laufschuhgeschäften nach.

Special TIPP

Der FIT Sportclub bietet regelmäßig über das Jahr verteilt Laufworkshops an, bei denen man seine Technik auf den Prüfstand stellen kann und eine Menge Input bezüglich Lauftechnik und Trainingsvarianten erhält. Wenn Ihr Euch dafür interessiert und beim nächsten Laufworkshop dabei sein wollt, schickt uns doch vorab eine kurze Mail an info@fit-kiel.de Stichwort: „Laufworkshop“ und wir melden uns dann zeitnah bei Euch, wenn der Termin für den nächsten Workshop steht.

Joggen bei Minusgraden – ein Problem für die Bronchien?

Grundsätzlich stellen Minustemperaturen keine Probleme für unsere Bronchien dar. Der Blick in Richtung körperlich belastender Winter-Ausdauersportarten wie Skilanglauf und Biathlon zeigt, dass selbst bei Temperaturen bei minus 15 Grad oder niedriger, sportliche Höchstleistungen erbracht werden können.

 Aber: Kälteempfindliche Menschen sollten etwas aufpassen und folgendes beachten: Die Atmung durch Mund und Nase funktioniert bis zu einer Temperatur von – 12 Grad relativ problemlos. Rund ein Viertel der Menschen bekommen bei intensiven körperlichen Anstrengungen in der kalten Luft jedoch manchmal Probleme. Die kalte, trockene Luft reizt ihre Bronchien. Dies spürt man durch ein leichtes Stechen beim Einatmen.

Tipp Intensität drosseln und durch die Nase einatmen (dies gelingt auch nur bei niedriger Intensität); zur Not einen dünnen Schal umbinden. Dieser verhindert das direkte Einatmen kalter Luft

Für die Skifahrer unter uns – schon auf den Urlaub vorbereitet?

Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Bergwandern setzen eine gute körperliche Fitness voraus. Will man den ganzen Tag auf Skiern o.ä. stehen sind Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zwingend erforderlich.

Um verletzungsfrei und muskelkaterarm den Skiurlaub verleben und genießen zu können, ist es ungemein wichtig sich auf den jeweiligen Wintersport vorzubereiten! Und das mindestens 2 Monate vor Urlaubsantritt. Untrainierte sollten sich noch intensiver vorbereiten. Wer sich überschätzt riskiert unnötige Unfälle oder Verletzungen im Urlaub.

Trainiert werden müssen die Grundlagenausdauer (Kondition), Kraft (vor allem der Beine), Rumpf-, Becken- und Beinstabilität, Gleichgewicht, Reaktionsschnelligkeit und ein gewisses Maß an Beweglichkeit.

Die FIT Sportclub Trainingseinheiten sind für die Wintersportvorbereitung besonders gut geeignet. Das funktionelle Training beansprucht den gesamten Körper über mehrere Muskelketten und kräftigt und trainiert alle Muskelgruppen. Für ein besseres Verständnis, erfahrt ihr im Folgenden, welche funktionellen Übungen skitypische Bewegungen simulieren und trainieren:

  • Hoch-Tief-Bewegungen; oder langes in den Knien-gebeugtes Fahren wie bei der Abfahrtshocke:

Kniebeugen sind dafür hervorragende, vorbereitende Übungen mit alle ihren variationsreichen Ausführungen; ebenso Ausfallschritte

 

  • Pflugfahren – für das Bremsen auf Skiern – eine wichtige Grundübung, die viel Beinstabilität und Beinkraft benötigt.

Das Arbeiten mit dem Miniband kann hier eine tolle Vorbereitung sein; oder wer eine Sporthalle zum trainieren hat, kann mit Hilfe von Inlinern hervorragend Brems-Manöver simulieren und üben

 

  • Für Skifahrer, die die Wedeltechnik beherrschen:

Wedelhüpfer (Sprünge seitwärts hin und her); Hampelmann-Sprünge; Seilsprungvariationen trainieren hervorragend die Beinmuskeln

Für mehr Beinstabilität instabile Untergründe ins Training einbauen: wie einbeinige Kniebeugen im Physioloop oder auf dem BOSU, oder auf einer Airexmatte

 

  • Ballance-Übungen für eine gute Ganzkörperbeherrschung:

-Standwaage

-auf einem Bein stehen und mit dem Spielbein bspw. Zahlen in die Luft schreiben, oder den eigenen Namen / dazu instabile Untergründe verwenden oder mit geschlossenen Augen arbeiten

 

  • Rumpfmuskelübungen für einen stabilen, kräftigen Rücken und stabile Schultern:

Geeignete Übungen sind jegliche Formen des Stützes: Seit-, Unterarm-, Liegestütz

 

Für diejenigen, die den Body für den Sommer in Form bringen möchten

Spätestens im Mai, wenn die neue Bade-Mode anprobiert wird und Männlein wie Weiblein sich im Umkleidespiegel beäugt, kommt das schlechte Gewissen und die Erkenntnis, dass man hätte früher anfangen sollen für die Adonis- oder Heidi Klumfigur zu arbeiten.

Deshalb jetzt unser Appell an Euch: es ist nie zu spät an sich zu arbeiten; fangt jetzt an zu trainieren und bringt Euren Body langfristig in Form! Es gibt unfassbar viele Sportangebote und bei der Masse an Auswahlmöglichkeiten ist es sicher schwer das richtige für einen selber ausfindig zu machen, was die Effektivität des Trainings anbelangt.

Wir vom FIT Sportclub beraten Euch unvoreingenommen und auf trainingswissenschaftlicher Basis gerne und empfehlen „funktionelles Training“ und eine Ernährungsoptimierung. Ohne diese beiden Komponenten, ein hohes Maß an Disziplin und Motivation funktioniert es nicht. Das klingt jetzt etwas hart, aber Ihr seid nicht allein auf diesem Weg, sondern könnt stets mit unserer Hilfe rechnen. Wir sorgen gerne dafür, dass Ihr Eure Ziele erfolgreich umsetzt und erreicht. Sprecht uns an und wir vereinbaren einen Termin, um in Ruhe über Eure sportlichen oder gesundheitlichen Ziele und Möglichkeiten zu sprechen.

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