Snacken? ….aber bitte richtig :)

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Wer kennt das nicht? Morgens ausgiebig und gesund gefrühstückt, mit viel frischen Obst und Gemüse, weil Man(n), Frau das ja so machen soll und ist ja gesund.

Aber schon nach den ersten zwei Stunden auf der Arbeit meldet sich der Snackhunger. Was nun? Wo man sich doch vorgenommen hat nicht mehr soviel zwischendrin zu essen, weil das ungesund sein soll und dick macht?!

Kein Sorge, denn die kleine Zwischenmahlzeit NUSS nicht ungesund sein.

 

Nuss – ein täglicher Genuss!

Nüsse sollten sogar zum täglichen Speiseplan gehören, denn sie enthalten viele wichtige Nährstoffe, die eurer Gesundheit nützen. Genaugenommen fallen die meisten Nusssorten sogar unter die Kategorie Schalenobst. Im Vergleich zu den anderen Vertretern der Obstfamilie unterscheiden Sie sich aber wesentlich in Ihren Inhaltsstoffen. So enthalten Nüsse nur wenig Wasser, aber reichlich Fett, Eiweiß sowie komplexe Ballaststoffe und Kohlenhydrate.

Das ist ein Grund warum manch einer von euch erschrickt, wenn er die fiesen kleinen Nährwertangaben auf den leckeren Nussmischungen liest, da Nüsse einfach eine hohe Nährstoffdichte aufweisen.

Bedeutet ganz einfach, dass man von wenig, schnell satt wird.

Zudem tragen kleine Mengen bereits stark zur Deckung des täglichen Nähr- und Vitallstoffbereichs bei.

 

Fette machen doch aber Fett, oder?

Nein! Ja,  Nüsse enthalten viel Fett. Walnüsse und Haselnüsse enthalten z.B. ca. 60% und die Königin der Nüsse, die Macadamia sogar über 70% Fett. Doch das Nussfett(-öl) vieler Nüsse hat eine hervorragende Fettsäurezusammensetzung, mit hohem Gehalt an einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren „den Guten Fetten“ und eher geringem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, „den eher Schlechten“.

2009 fanden Harvard-Studenten in 13 verschiedenen Walnuss-Studien neben positiven Effekten auf bspw. die Senkung des Cholesterinspiegels und eine Erhöhung der antioxidativen Kapazität überraschenderweise heraus, dass die Studienteilnehmer, die 24% ihrer Gesamtkalorien über Nüsse deckten, nicht an Gewicht zulegten, sondern vielmehr sogar abnahmen.

Nüsse als Omega-3-Lieferanten

Nach Hanfsamen, die eigentlich ebenfalls zu den Nüssen zählen und Hanfnüsschen heißen müssten, enthalten Walnüsse den höchsten Omega-3-Fettsäuregehalt bei Nüssen und haben zudem ein sehr positives Omega-3-zu-Omega-6 Verhältnis.

Gerade die Omega-6-Zufuhr überwiegt heute zumeist, durch einen erhöhten Konsum von Getreide, tierischen Fetten oder auch einfachem Sonnenblumenöl zum Kochen. Idealerweise sollten wir die Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis 3:1 zu uns nehmen, wobei ein Verhältnis von 6:1 noch in Ordnung wäre. Die Realität liegt aber oft bei 25 oder sogar 50:1.

Omega-3-Fettsäuren beeinflussen die Gesundheit in vieler Hinsicht positiv. Neben Entzündungshemmenden, cholesterinsenkenden und blutverdünnenden Eigenschaften, wirken sie sogar Stimmungsaufhellend.

Heißt sie sind nicht nur gut für Herz, Blut und Blutgefäße, sondern bringen auch auch an verregneten Tagen ein bisschen gute Laune ins Wohnzimmer.

Das kann ich nur bestätigen. So eine Packung geröstete Erdnüsse zum netten Filmabend sollte nicht fehlen. Aber halt! So einfach ist es dann auch nicht.

Nuss ist nicht gleich Nuss

Das euer Vorratsschrank ab jetzt immer ausreichend und vor allem in allen Variationen mit Nüssen gefüllt sein sollte, setzte ich an dieser Stelle mal voraus. Kommt die Lust zum Snacken, habt ihr dann direkt genug gesunde Alternativen auf die ihr zurückgreifen könnt.

Nur solltet ihr die Finger von gesalzenen oder gesüßten Nüsse lassen, da zu viel Salz den Blutdruck erhöht und gesüßte Nüsse, wie soll es anders sein, zu viele Kalorien enthalten.

Auch führt Beides – Zucker und Salz – dazu, dass zu viele Nüsse gegessen werden. Also lieber Finger weg!

Neben Mandeln, die zum Steinobst zählen, gehören Cashews, Paranüsse, Pekannüsse, Erdnüsse und auch Kokosnüsse ebenfalls nicht zur Familie der Nüsse. Erdnüsse haben zudem einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten im Vergleich und werden den Hülsenfrüchten zugeordnet.

Nüsse sind gut für den Blutzuckerspiegel

Da Nüsse nicht süß schmecken, haben sie eher einen geringen bis keine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Interessant ist jedoch, dass bei gemeinsamen Verzehr von Nüssen und Kohlenhydraten der übliche Blutzuckeranstieg abgeschwächt wird.

Besonders auch in der Diabetes-Typ-2-Prävention zeigen sich zudem die entzündungshemmenden Eigenschaften von Nüssen, da vermehrt davon ausgegangen wird, dass die entstehende Insulinresistenz durch lokale Entzündungsprozesse entsteht oder begünstigt wird.

Beim nächsten Einkauf beim Bäcker also einfach mal ein leckeres Walnussbrot statt dem täglichen Bauernbrot.

Nüsse für unser FITten

Auch als Proteinlieferanten sollten Nüsse auf den Speiseplan. Mandeln liegen da mit 25% Eiweiß besonders weit oben im Vergleich.

Der hohe Arginingehalt, eine Aminosäure, die die Herzgesundheit unterstützt, da Arginin zur Produktion von Stickstoffmonoxid benötigt wird, welches die Blutgefäße entspannt und erweitert, sorgt für eine gesteigerte Durchblutung. Die Folge ist ein besserer Abtransport von Schadstoffen und Zutransport von Mineralien sowie Spurenelementen , welche nicht nur für Sportler zur Regeneration wichtig sind . Ebenfalls enthalten ist eine weitere Aminosäure, das Lysin, die als Gegenspieler zum Arginin arbeitet. Die Argininkonzentration im Verhältnis zum Lysin ist in Nüssen sehr günstig, wie beispielsweise im Hanfprotein. Hanfprotein enthält dreimal mehr Arginin als Lysin, weshalb die positiven Effekte für das Herz überwiegen.

Wohingegen in tierischen Produkten viel Lysin, wie im Kasein der Milch, enthalten ist, was häufig zu einem langsamen Blutfluß führt.

 

Nüsse machen den Kopf klar

Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, sollte zum Beispiel mal eine unserer Nussmischungen von KERNEnergie probieren, denn diese sind nicht nur unglaublich lecker sondern enthalten Chopin und Lecithin, zwei Botenstoffbausteine, die für die zerebrale Leistungsfähigkeit wichtig sind.

 

Viel Spaß beim Snacken!

Eure Nora

 

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