FIT in 30 Minuten?! – So funktioniert das FIT-Trainingskonzept

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Fitness in seinem Alltag zu integrieren kostet häufig wertvolle Zeit, die wir im Leben neben unserer Arbeit und anderen Verpflichtungen leider nur schwer abknapsen können. In vielen Fitnessstudios hält sich der Durchschnitts-Trainierende gut und gerne 1-2 Stunden mit seinem Training auf. Damit ist dann meistens auch nur das Krafttraining erledigt – ein separates Ausdauertraining folgt dann erst im Anschluss oder an einem weiteren Tag. Da geht viel Zeit flöten! Unser Trainingskonzept der Level 1 und Level 2-Einheiten verspricht dir bei regelmäßiger Teilnahme bereits nach 30 Minuten spürbare Erfolge, was für viele im ersten Augenblick ungewohnt klingt, von unseren langjährigen Kunden aber bestätigt werden kann.

Die Effektivität unserer Einheiten ergibt sich vor allem aus drei Teilaspekten: Zum einen arbeiten wir in allen Trainingseinheiten häufig mit der sogenannten Intervalltrainings-Methode (auch High Intensity Intervall Training), des weiteren besteht jedes Training bei uns im FIT aus ganzheitlichen und funktionellen Übungen, die den ganzen Körper trainieren und fordern. Als letzte wichtige Komponente unseres Trainings ist die Abwechslung unserer Trainingseinheiten zu nennen – warum diese drei Komponenten so grundlegend für unser Training sind, erfährst du in dem nachfolgenden Blogbeitrag.

Intervalltraining – auf die Pause kommt es an

Was ist überhaupt dieses Intervalltraining? – Das Intervalltraining meint die Kombination aus  mehreren intensiven Belastungsphasen, gefolgt von einer angepassten Erholungsphase. Dabei wird die Erholungsphase so gestaltet, dass eine vollständige Regeneration des Organismus nicht möglich ist. Ganz klar, dass dadurch die Trainingsintensität und der Trainingsreiz für unseren Körper entsprechend hoch ausfallen. Auf lange Sicht kann so effektiv die Kraft und die Ausdauer gesteigert und somit die Gesamt-Fitness verbessert werden. Der Vorteil dieser Trainingsmethodik: Wir schaffen es in kurzer Zeit einen identischen Trainingsreiz zu setzen, wie bei Trainingsmethoden, die sehr viel zeitintensiver sind.

In verschieden Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei einem Intervalltraining im Gegensatz zu einem Ausdauertraining mit der Dauermethode unter anderem die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit signifikant gesteigert werden konnte – und das bei durchaus sehr unterschiedlichen Personengruppen (1, 2, 3, 4). So profitiert sowohl der Leistungssportler, in der Vorbereitungsphase der Saison (1), als auch untrainierte, übergewichtige Personen und Menschen mit kardiovaskulären Krankheiten nachweislich von der Intervalltrainingsmethode (2, 3, 4).

Funktionelles Training – aber wie?

Wer schon bei uns trainiert hat, kann sich bereits ein gutes Bild von dem sogenannten „Funktionellen Training“ machen: Es bedeutet, dass bei einer Trainingseinheit ausschließlich Übungen zum Einsatz kommen, die sich an einer alltagstypischen bzw. sportartspezifischen Bewegung orientieren und diese trainieren. Dabei wird immer versucht den Körper ganzheitlich und im Verbund zu trainieren, weil eben solche Bewegungen im Alltag und bei verschiedenen Sportarten ständig ausgeführt werden (müssen). Maschinen wie man sie in einem traditionellen Fitnessstudio findet, werden dementsprechend nicht verwendet. Bei uns im FIT nutzen wir neben Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, auch einige Hilfsmittel wie z.B. das funktionelle Allround-Gerät – den Schlingentrainer. Für das Oberkörper- und Core-Training sind Klimmzugstangen  und Dipstationen immer eine gute Wahl. Es wird aber natürlich genauso auf Zusatzgewichte wie die inzwischen allseits bekannten Kettlebells oder Medizinbälle mit verschiedenen Gewichts-Abstufungen und noch viele weitere Geräte zurückgegriffen, um unser Training möglichst effektiv und abwechslungsreich zu gestalten.

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Ein ganzheitliches, funktionelles Training hält uns also fit für den Alltag und ist für verschiedene Sportarten essentiell um die Grundfitness zu erhalten bzw. die Leistung zu steigern. Allerdings sollte ein regelmäßiges Funktionelles Training immer dem entsprechenden Leistungsniveau einer Person angepasst werden und unter Aufsicht eines qualifizierten Trainers durchgeführt werden. Ansonsten können auf Dauer die Gelenke und andere Strukturen unseres Körpers durch die anspruchsvollen Bewegungen nachhaltig geschädigt werden. Im nächsten Abschnitt erfährst du was beim Funktionellen Training außerdem beachtet werden muss.

Der adäquate Trainingsreiz – die Abwechslung macht’s!

Wer kennt das nicht? Man trainiert fleißig, hält sich lange Zeit regelmäßig an seinen Trainingsplan und dann stagniert irgendwann die Leistung. Das ist unmotivierend und führt häufig dazu, dass man seine Trainingsziele wieder aus den Augen verliert.

Doch wie kann man solche Trainingsplateaus vermeiden? Die Antwort ist in der Regel mehr Abwechslung in seinem Training unterzubringen. Unser Körper ist so konzipiert, dass er sich bestimmten Reizen anpasst und auf Trainingsbelastungen reagiert. Nur so ist z.B. Muskelwachstum möglich (Prinzip der Superkompensation). Arbeiten wir allerdings immer mit den gleichen Trainingsreizen, trainieren also z.B. immer mit den gleichen Übungen oder ändern die Intensität der Übungen nicht (z.B. durch eine Erhöhung des Trainingsgewichts) ist der Reiz für den Organismus zu gering um eine Anpassung des Körpers zu erwirken.

Deswegen gehören in unseren Level 1 und Level 2-Kursen zwar Grundübungen, wie z.B. Kniebeugen, Unterarmstütz, Liegestütz und Rudern zu jedem Training dazu, wir nutzen allerdings immer wieder unterschiedliche Varianten, indem wir verschiedene Gerätschaften und Ausführungen anwenden. Es lohnt sich also beim Training auch mal die Komfortzone zu verlassen 🙂

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FIT in 30 Minuten!

Unsere 30-Minuten-Einheiten funktionieren also, weil wir diese drei Komponenten in jeden Training beachten und eine Kombination aus einem abwechslungsreichen, hochintensiven Intervalltraining anwenden, bei dem lediglich funktionelle Übungen zum Einsatz kommen.

Wenn du neugierig geworden bist, schau doch einfach mal für ein kostenloses Probetraining vorbei. Auf unser Website fit-kiel.de findest weitere interessante Informationen und unter der Telefonnummer 0431 – 90891818 kannst du gerne einen Termin mit uns vereinbaren.

Wir freuen uns auf dich!

Dein FIT-Team

 

Quellen

Studie 1: Wong, P.-L., Chaouachi, A., Chamari, K., Dellal, A., Wisloff, U. (2010). Effect of Preseason Concurrent Muscular Strength and High-Intensity Intervall Training in Professional Soccer Players. Journal of Strength and Conditioning Research. 24 (3), 653-660.

Studie 2: Zaer Ghodsi, N., Zolfaghari, M. R., Fattah, A. (2014). The Impact of High Intensity Interval  Training in Lipid Profile, Inflammatory Markers and Anthropometric Parameters in Inactive Women. Medical Laboratory Journal. 10 (1), 56-60.

Studie 3: Gillen, J. B., Percival, M. E., Ludzki, A., Tarnapolsky, M. A., Gibala, M. J. (2013). Interval Training in the Fed or Fasted State Improves Body Composition and Muscle Oxidative Capacity in Overweight Women. Obesity. 21 (11), 2249-2255.

Studie 4: Weston, K. S., Wisloff, U., Coombes, J. S. (2013). High-intensity interval training in patients with lifestyle-induced cardiometabolic disease: a systematic review and meta-analysis. British Journal of Sports Medicine. 48, 1227-1234.

 

 

 

 

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